Geschlossene Trauergruppe
Vielen Menschen fällt es schwer, über Trauer zu sprechen. Eine Hilfe dabei kann eine Trauergruppe sein, in der vertrauensvoll über dieses schwierige Thema gesprochen wird. Als Erweiterung seines bisherigen Angebots will der Hospizkreis Ganderkesee e.V. eine neue geschlossene Trauergruppe in Hude anbieten. Geleitet werden soll die Gruppe von Frau Hanna Otter‑Sandstedt, die auch eine weitere Trauergruppe in Elmeloh betreut.
Die geschlossene Gruppe unterscheidet sich von einer offenen Trauergruppe darin, dass neue Teilnehmer vor dem ersten Treffen möglichst ein Einzelgespräch führen sollten. Wer sich danach verbindlich entscheidet, in die Gruppe zu gehen, kann darauf bauen, vertrauensvoll aufgenommen zu werden. Bei den geplanten 14‑tägigen Zusammenkünften geht es unter Anderem darum, Kontakte zu anderen Trauernden aufzubauen, den veränderten Alltag zu bewältigen und das Leben wieder in Angriff zu nehmen. Das Durchführen von Ritualen, wie z. B. das Anzünden von Kerzen, ist ein wichtiger fester Bestandteil der Treffen.
Der Unterschied zwischen geschlossener und offener Trauergruppe besteht weiter darin, dass bei einer geschlossenen Trauergruppe mittendrin keine neuen Teilnehmer aufgenommen werden können. Im Gegensatz dazu kann man bei einer offenen Gruppe jederzeit einsteigen. Einzelgespräche vorweg sind bei einer offenen Gruppe wünschenswert, bei einer geschlossenen Gruppe aber Voraussetzung.
Um einen möglichen Bedarf für eine geschlossene Trauergruppe in Hude festzustellen, möchte der Hospizkreis am Donnerstag, den 15. September 2011 um 19.00 Uhr im Kulturhof in Hude, Parkstr. 106, eine Schnuppertag zur Information und zum Kennenlernen durchführen.
Interessierte sollten sich an Frau Hanna Otter‑Sandstedt unter der Telefonnummer 04223 ‑ 8575 wenden oder können sich auch über das Hospizhandy unter 0160 – 99 64 39 44 informieren.